Während der Vorbereitung des Kurses vom kommenden Wochenende liess mich die Sonne wissen, dass sie sich sehr darauf freut, den Teilnehmern in Bern Wundersames zu beleuchten.
Author Archives: Roland
Where the eagles fly
Die Flügel ausbreiten und fühlen, wie mich der Aufwind zu tragen beginnt. Loslassen und einfach nur segeln, schweben, kreisen. Mit dieser zauberhaften Leichtigkeit und mit dem wachen Auge unterwegs sein. Nicht festhalten, hängen bleiben, die Welt in kleine Schubladen einsortieren, sondern entdecken, überrascht werden, offen sein für Wunder, die in allen Ecken und Windungen zu finden sind.
Dieses Loslassen, sich öffnen, das ist der Kern dessen, worum es mir in dem Kurs “Die Befreiung des Sehens” geht. Breite doch deine Flügel auch aus… flieg mit uns.
To spread the wings and feel the updraft starting to carry me. Letting go and just sail, hover, circle. To be on the move with this magical ease and with a clear eye. Don’t adhere, get stuck, sort the world into small drawers, but discover, be surprised, be open to wonders that can be found in every corner and turn.
Yours truly
Rhythms of a departing winter
Dann, wenn sich die Wärme des nahenden Frühlings
mit der Kälte des sich verabschiedenden Winters trifft,
entsteht dieser wunderbare Rhythmus…
(Die Temperaturempfindung leitete mich vor Ort zu diesem stillen Bild.
Im Kurs “Die Befreiung des Sehens” gehen wir solchen Prozessen nach.)
When the warmth of the approaching spring
intertwine with the cold of the departing winter,
this wonderful rhythm appears …
Schrittgeräusche
Die tausend Geräusche des Tages verstummen langsam in den Gassen der Altstadt. Dann, wenn man die aufkeimende Ruhe in sich aufnimmt, beginnt man die Geschichten zu hören, die sich seit Jahrhunderten in den Gassen und Häusern abspielen. Pssst … Da, von der Fricktreppe hoch, zieht ein wehleidiges Schlurfen erst. Dann wird es zum aufmüpfigen Trappen und nach einer kurzen Weile steigert es sich zum wehrbereiten Klappern, nur um ebenso rasch wieder in der Dunkelheit zu entschwinden und zu verstummen. Die Geschichte der Altstadt ist keine präzise Erzählung. Sie ist viel mehr ein Gewebe von Schicksalen, ein Gemisch von Licht und Schatten, von einladenden Öffnungen und abwehrenden Mauern.
Passend dazu das Modul “Sehen ohne Augen”… aus dem Kurs “Die Befreiung des Sehens”
The thousand sounds of the day are slowly fading in the streets of the old town. Then, when one takes in the emerging calmness, one begins to hear the stories that have been going on in the streets and houses for centuries. Shhhht… There is a sniveling shamble coming from the “Frick” stairs. Then it becomes a rebellious bustle, and after a little while it grows into a rebellious rattling, just to fade and disappear into the darkness. The history of the old town is not a precise narrative. It is much more a tissue of destinies, a mixture of light and shadow, of inviting openings and defensive walls.
Undistorted Reality
Nationalbank Bern. Baustelle und Überwachungskamera. Absperrung rundherum. Regentag. Hektischer Verkehr. Und dann stoppt mich das Bild auf der regennassen Baustellenverkleidung. Welch zauberhafte Welt hat sich da auf der unattraktiven, unebenen Fläche aufgespannt. Und dann ist sie wieder da, die Faszination, die Begegnung mit Wundern im Alltag. Dann ist sie wieder da, die Vorfreude, mit interessierten Menschen in einem Workshop (“Die Befreiung des Sehens“) diesen Wundern nach zu gehen.
Bist du dabei?
National Bank in Bern. Construction site and surveillance cameras. Shut-off all round. Rainy day. Hectic traffic. And then this picture on those wet planks stops me. What a magical world has appeared on the unattractive, uneven surface. And then I felt it again, the fascination, the encounter with miracles in everyday life, the anticipation of pursuing such miracles with interested people in a workshop (“The Liberation of Seeing“).




