Desire

I long for your touch like I’m the leaf
awaiting the soft morning dew or the sand
for the ocean waves.
When you touch my body
my heart is rewritten


(excerpt from a poem by averylia)

Von weitem besehen ist es nur eine von vielen Wickenblüten. Von weitem besehen, ist es nur eines von vielen Bedürfnissen. Wage ich die Nähe, nehme ich mir die Zeit, offenbart sich mir die Bedeutung und die vieldimensionale Intensität von “Desire”… Begehren, Wunsch, Verlangen, Appetit, Sehnen, Durst… “Ich sehne mich nach Berührung, als wäre ich ein Blatt
das auf den sanften Morgentau wartet…
” welch schönes Wortbild zu diesem Bild und nicht ganz zufällig auch einer der Gedankenkeime die im Buch “50 shades of growth” Platz gefunden haben. Mögen wir alle immer wieder berührt werden…


From a distance, it is just one of many vetch flowers. Seen from afar, it is only one of many needs. If I dare to get close to it, if I take the time, the meaning and the multi-dimensional intensity of “Desire” reveals itself to me… Desire, craving, appetite, yearning, thirst…. “I long to be touched, as if I were a leaf waiting for the gentle morning dew…” what a beautiful metaphor for this image and not entirely coincidentally also one of the thought germs that found a place in the book “50 shades of growth“. May we all be touched again and again…

Secluded world

Anhalten. Einhalten. Aufhören auszuhalten… um mit allen Sinnen zu bemerken, wie laut und hektisch das Leben gerade ist. Durchlässig werden, sich fluten lassen von der stillen Rhythmik der Lichter, sich wiegen lassen von den Formen der sanften Hügel, Teil werden mit der Welt die vor mir liegt. Ich mag verweilen in dieser Szene und je länger ich wirklich schaue, umso ruhiger wird der Atem und der Gedankenfluss.


Stop. Adhere. Cease holding on… to notice with all your senses how loud and hectic life is right now. To become permeable, to let myself be flooded by the quiet rhythm of the lights, to let myself be swayed by the shapes of the gentle hills, to become part of the world that lies before me. I like to linger in this scene and the longer I really look, the calmer my breath and the flow of my thoughts become.

Head in the clouds

Bodenhaftung, Standfestigkeit, Stabilität, Verwurzelung sind die Basis für Sicherheit. Sind sie das? Ich habe den Kopf dem Himmel zu gereckt und in dem Rhythmus der Wolken und dem Raum zwischen ihnen, dem Kommen und Gehen, dem Werden und Vergehen eine andere Stabilität und zeitlose Zuverlässigkeit gesehen. Vielleicht ist das der Grund, warum die Bäume Wurzeln in den Boden und die Krone in den Himmel strecken…


Grounding, stability, rootedness are the basis for security. Are they? I have stretched my head towards the sky and seen in the rhythm of the clouds and the space between them, the coming and going, the becoming and passing away, another stability and timeless reliability. Perhaps that is why the trees stretch roots into the ground and the crown into the sky…

PS: und jetzt finde ich neben den Spuren von Noël auch die von dir, Toni… 🖤

The craddle of the almonds

Nicht nur die Wiege der Mandeln. Beeren, Früchte, Gemüse, Baumwolle… und viele andere Elemente der Biodiversität hängen davon ab, dass die Bienen auch weiterhin ihr so faszinierendes Zuhause bauen, pflegen und ihren Nachwuchs gross ziehen können. Was tue ich diese Woche konkret, dass ich nicht zu der Generation gehöre, die durch Leichtsinn und Trägheit dieses Wunderwerk endgültig zerstört?


Not only the cradle of almonds. Berries, fruits, vegetables, cotton… and many other elements of biodiversity depend on bees being able to continue to build and maintain their fascinating home and raise their offspring. What am I doing this week to ensure that I am not part of the generation that destroys this miracle for good through carelessness and laziness?

Lids wide shut

Das Wunderwerk des Lichtes – manchmal besser sichtbar, wenn die hellsten Strahlen draussen bleiben. Blendwerk hindert mich, die wahre Schönheit zu erkennen. Und wie die Fensterläden es mir hier vormachten, sollte ich vielleicht auch im Alltag hin und wieder das Grelle dämpfen, damit ich mich für die stilleren Nuancen begeistern kann…


The marvel of light – sometimes more visible when the brightest rays stay outside. Glare prevents me from recognising the true beauty. And as the shutters have shown me here, perhaps I should also dim the glare in everyday life in between, so that I can get delighted by the quieter nuances…