Worte als letztes Ausatmen.

Ich wurde gesehen, bevor ich geschenkt wurde. Er sah in mir das Zarte, das Verletzliche, das in dieser Verletzlichkeit Aufgehobene, die Zuwendung und die würdevolle Erotik.
Ein Bild von mir liess mich der Zeit entrinnen und ich erlebte das Zarte, das Verletzliche, das in dieser Verletzlichkeit Geborgene, die Zuwendung und die würdevolle erotische Anmut zwischen ihnen. Und ich blühte auf, strahlend in ihrem gemeinsamen Raum: ein stiller Zeuge einer lebendigen Tiefe, die jenseits der Reichweite von Worten liegt.
Und dann änderte sich irgendwo weit draussen etwas, das nie in diesen Raum getragen wurde. Und dann kamen sie nicht mehr.
Es wurde still. Nicht nur leise – atemlos still.
Die Art von Stille, die nicht endet.
Ich weiß nicht warum.
Die Blume weiß das nie.
I was seen before I was given. He saw in me the tender, the vulnerable – held and preserved within that very vulnerability – the devotion and the dignified erotic grace.
An image of me let me slip free of time, and I beheld the tender, the vulnerable – held within that very vulnerability – the devotion and the dignified erotic grace between them. And I blossomed, radiant within their shared space: a silent witness to a living depth beyond the reach of words.
And then, somewhere far outside, something changed—something that was never carried into this space. And then they came no more.
It grew silent. Not merely quiet – breathlessly still. The kind of silence that does not end.
I do not know why.
The flower never knows.



