Silent night



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Stille Nacht. Momente, wenn mir die Sternspuren wieder begegnen, wenn mit der Stille die Erinnerung aktiv wird. Ich mag diese Momente, denn sie verbinden mich wieder mit einem Abschnitt meines Lebens, der entscheidende Wendungen mit sich brachte. Schön, dass du da warst und mich nun auf andere Weise begleitest, Noël.


Silent night. Moments, when the “Sternspuren” (star traces) touch me again, when through silence the memories become active again. I like those moments because they let me connect again with a episode of my life which brought the most substantial turns into my life. I am so glad you were here and now accompany me in a different form, Noël.

Your loving father,


To see the rolling sounds of the past


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Irgendwo mitten in einer pflichtbewussten Arbeit im Photoarchiv, da stiess ich auf das bisher unentwickelte Bild und sofort ertönte in meinem Inneren das rollende Geräusch der Wellen auf dem Kieselstrand. Der Geruch von Seetang und Salzwasser zog durch meine Nase und das Kreischen der Möwen ergänzte die Szene wie ein passendes Gewürz. Die Sonne streifte wieder meinen Nacken und ich verweilte da. Genau da und nicht nur in den Erinnerungen. Immer wieder bin ich erstaunt, welche Detaildichte und stets wieder wahrnehmbare Intensität unsere Erinnerung für uns bereit hält. Schön, wenn Bilder ein Schlüssel zu solchen Erinnerungen sein können.

(Bouley Bay, Jersey, Channel Islands)


Somewhere in the middle of a dutiful work in my photographic archives, I came across this previously undeveloped image and immediately in my mind the rolling sound of the waves was heard on the pebble beach. The smell of seaweed and salt water moved through my nose and the screech of gulls enriched the scene like a wonderful spice. The sun touched the back of my neck and I lingered there. Right there – not only in my memories. Again and again I am amazed at the detail density and repeatedly perceptible intensity our memories keep in store for us. Nice if pictures can be a key to such memories.

(Bouley Bay, Jersey, Channel Islands)

Yours truly


Cotton candy | Zuckerwatte



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Zuckerwatte, Lichterrausch, Gekreisch und Orgelklänge mischen sich. Erinnerungen an die Besuche auf dem Jahrmarkt.

Cotton candy, frenzy of lights, noise, screams and organ sounds are mixed. Memories of the visits to the funfair.

Yours truly


Remembering the autumn | Erinnerungen an den Herbst



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Eine gestalterische Interpretation der Erinnerung an die Farb-Orgie, die der Herbst uns geboten hat. Gerade jetzt, da die Farben sich in den Winterschlaf zurück ziehen, mag diese Erinnerung ein Lächeln auf dem Gesicht halten, bis dann der Zauber des Schnees einsetzt.

A creative interpretation of the memory of the color-orgy that autumn has presented to us. Right now, as the colors retreat and enter hibernation these memories may keep a smile on your face until the magic of snow sets in.

Yours truly


Woven thoughts | Gedankengewebe



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[English version below]

Wie kleine und scheinbar unbedeutende Gedanken, hängen die Blätter an den feinen Zweigen. So müssen unsere Erinnerungen zustande kommen. Unzählige kleine Schnipsel als Zeugen vergangener Zeit, werden durch die Fäden der Assoziationen verknüpft. Was entsteht ist ein organisches Geflecht das aus kleinen Realitäten besteht und dennoch etwas darstellt, das nie exakt so statt gefunden hat. Muss das nun traurig stimmen? Nein! Denn genau so kommen nicht nur die Erinnerungen zustande, sondern unsere ganze Wahrnehmung der Welt funktioniert so. Was wir tun können, ist uns jeden Tag die Zeit nehmen, die wichtigsten farbigen Blätter ganz intensiv, mit allen Sinnen zu erleben und sie bewusst mit anderen Blättern in unsere Geschichte zu weben. Möge auch in deinem Leben ein spannendes und ressourcenvolles Geflecht entstehen.

Like small and seemingly insignificant thoughts, the leaves are hanging on the thin branches. That must be similar to how our memories are created. Countless small snippets as evidence of past time, are linked by the threads of associations. What emerges is an organic network of small realities, and yet they show something that never took place exactly that way. Is this a sad thought? No! Because this is not only how memories work, but our whole perception of the world works this way. What can we do, is to take a short moment every day and use all our senses to experience and enjoy the most intensely colored leaves and weave them consciously with other leaves of our history. May an exciting and powerful network of such resources arise in your life.

Yours truly