Über mich | About me

Liebe Besucherin, lieber Besucher. [English]

Willkommen in meiner Welt der visuellen Eindrücke, willkommen an einem Ort wo es eine Rolle spielt was Sie sehen – willkommen zum Blog der Galleria Punctum Saliens.

Dieser Blog ist der Schönheit der Welt gewidmet und beinhaltet weder Gewalt noch Pornographie, keine Plattitüden und auch keine anderen Konsumgüter. Im Gegenteil, dieser Blog konzentriert sich auf die Aufgabe, Ihnen eine Quelle der positiven Inspiration zu sein. Der Sinn des Blogs ist es, Sie zum Lächeln und Geniessen zu bringen. Vielleicht können die Bilder Ihnen sogar neue Inspirationen zur Erkundung und zur Bewunderung des Alltags sein, das wäre meine grösste Freude.

Ich lade Sie ein in lockerer Weise meine neuesten Bilder in meinem Photoblog verfolgen – eine angenehme Art, hin und wieder neues aus meiner Bildwelt kennen zu lernen.

Ausgewählte Bilder finden Sie auch auf der Homepage der Galleria Punctum Saliens.

Mehr über meine Arbeit ausserhalb der Fotografie finden Sie hier: Praxis Punctum.

Sie sind auch herzlich eingeladen mentale Kurzferien bei www.driftingaway.org, meinem Panorama-Photo-Projekt zu geniessen. Oder besuchen Sie doch die Ausstellungs-Seite um zu erfahren wo Sie meine Bilder ausgedruckt in angenehmer Grösse betrachten können. Auf dieser Seite finden Sie dann auch die virtuellen Ausstellungen, wenn Sie nicht physisch in den Ausstellungen herum wandeln können.

Und wer sich fotografisch weiterbilden möchte, dem sei die Lern-Community “The Good Eye” empfohlen.

Ich freue mich sehr, dass Sie Ihre Eindrücke zu den Bildern als Feedback hinterlassen! Am Ende jeder Seite finden Sie ein entsprechendes Feedback-Formular und auf der Hauptseite gibt es einen Feedback-Link unter jedem Beitrags-Abschnitt.

Viel Spass und herzliche Grüsse


English:

 

Dear visitor.

Welcome to my world of visual impressions, welcome to a place where it matters what you see – welcome to the blog of the Galleria Punctum Saliens.

This blog is dedicated to the beauty of the world and does not contain violence or pornography, no platitudes, and no other consumer goods. On the contrary, this blog focuses on being a source of positive inspiration to you. The purpose of the blog is to get you to smile and enjoy. Maybe the pictures will even manage to inspire you to explore and admire everyday life in a new way, that would be my greatest joy.

I invite you to follow the stream of pictures in a relaxed way in my photo blog – a pleasant way to keep up with my personal exploration of everyday life wonders.

Selected images are also available on the website of the Galleria Punctum Saliens.

You are also cordially invited to enjoy a brief mental vacation visiting www.driftingaway.org to enjoy my panoramic photo project. Or why not visit the exhibition page to learn, where you can see my pictures printed and in a decent size. On that same page, you also find links to the public virtual exhibitions.

And to anyone who wants to educate themselves photographically, I recommend the (german speaking) education community “The Good Eye“.

I would be very pleased, if you leave your comments and reactions about my pictures. There is a comment option on the bottom of each page or below the postings on the homepage.

Enjoy!

Recent Posts

So Little ~Yet So Much

In the dim outline of a child, I recognize myself — and all I believe I lack. A gentle meditation on self-acceptance, potential, and simply being.

A young child stands alone in near-total darkness, seen only as a silhouette. A soft, warm light traces the outline of the child’s head and shoulders from behind, suggesting a halo or gentle glow. The child’s posture is still and quiet, facing slightly to the side. The surrounding darkness is deep and enveloping, yet the light gives the small figure a presence that feels both fragile and luminous.

Wie die sanfte Berührung einer liebenden Hand fließt das Licht der Welt in ehrfürchtiger Langsamkeit über die äußere Form dieses Menschen. Ein Kind. Ein Anfang.

Ein Raum voller Möglichkeiten, gehalten in einem zarten, lebendigen Gefäß.

Die ruhende Dunkelheit lässt die Details des Kindes im Bild nicht mehr sein, als erahnbares Potenzial. Und so kann mein Herz einfach fühlen: die wahre Schönheit, den bezaubernden Reichtum, das unermessliche Potenzial… Oder kann es das nicht?

Und doch, wenn ich diese Silhouette als meine eigene erkenne, erscheint der leere Raum seltsam vertraut, und ich beginne zu bemerken, wie viel davon mit Kritik, Unzulänglichkeit, Schwäche und Mangel gefüllt ist.

Wie kann ich genug sein?

Und was ist überhaupt genug?

Ich entdecke in mir den diffusen, beunruhigenden Schatten einer gesellschaftlichen Norm — dass wir immer mehr sein müssen. Mehr Erfolg, mehr Leistung, mehr Anerkennung. Und ich ertappe mich dabei, wie ich versuche, den leeren Raum meiner Silhouette genau damit zu füllen.

Die ständige Sehnsucht nach „mehr“ ist wie ein durstiger Baum, der sich endlos nach oben streckt in der Hoffnung, die Sonne zu berühren, und dabei seine Wurzeln vergisst, die seinen Durst stillen könnten.

Und dabei beruht dieser Durst selbst auf einem Missverständnis.

Das Gefühl, nicht genug zu sein, ist wie ein Fluss, der glaubt, nur Wasser zu sein, und in diesem Glauben alles vergisst, was er ist: lachende Bewegung, sanft fließende Verbindung, schimmerndes Werden, spielerisches Murmeln und auch stilles Ruhen und Spiegeln — Lebendigkeit.

Am Ende dieser Reise steht keine große Offenbarung, sondern ein leises Wissen: Ich bin nicht genug, weil ich etwas Bestimmtes erreicht habe.

Ich bin genug, weil ich bin. Der erste Schritt ist Selbstannahme — all das zu sammeln, was in meiner Silhouette ruht, Licht und Schatten gleichermaßen, und es zärtlich zu halten, so wie liebende Arme ein Kind halten.

Alles, was es wirklich braucht, ist ein wenig vom Licht dieser Erde, das meine äußerste Schicht erhellt wie die sanfte Berührung einer liebenden Hand, in ehrfürchtiger Langsamkeit. Dann wird meine Gegenwart in der Welt sichtbar — ich bin hier, ich bin bereits genug.

Mein Potenzial ruht im stillen Schatten — bis ich mich nach innen wende und es entdecke.

Und dieses Licht, diese zarte Berührung meiner lebendigen Silhouette — ich finde sie immer dann, wenn ich mir erlaube, berührbar zu werden. Wenn ich die Sonne anlächle oder den Tanz eines Schmetterlings betrachte, wenn ich mich an den sich ständig wandelnden Formen der Wolken erfreue oder Regentropfen mein Gesicht reinigen.

Dann — wenn all meine Sinne wie Fäden der Verbindung zur Welt um mich herum sich recken, empfangen und geben — dann bin ich genug.

Wirklich genug.


[ ENGLISH ]

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