Guardians of the treasure



(click > zoom)


Ja, den Schatz des Ali Baba habe ich gefunden. Ich habe auch mit seinen Wächtern Bekanntschaft gemacht…
(Auch hier – nächtliche Lichterspuren, aufgenommen vom Fahrrad aus)

Yeah, I found the treasure of Ali Baba. I also made acquaintance with his guards…
(Again – traces of nightly lights, as captured while riding a bicycle)


Yours truly


9 thoughts on “Guardians of the treasure

    • Liebe Sandra. Dieses “Light painting” geht genau den umgekehrten Weg der meisten Light Paintings. Nicht die Lichtquelle, sondern der Fotograf bewegte sich mit “fixierter” Kamera. 🙂 Danke für deinen Kommentar! Ich bin gespannt auf deine Versuche.

      cheers
      ®

  1. Pingback: The urban desert | Galleria Punctum Saliens Blog

  2. Hallo Roland,

    ich finde diese “lichtspiele” faszinierend. Egal wie diese Technik benannt ist, habe ich Frage:

    Planst Du die Bewegungen oder lässt Du Dich von einem “Zufallsergebnis” überraschen ?

    Ich würde zu “Zufallsergebnis” tendieren. Aber ist nicht so wichtig, denn für ein gutes Foto ist “alles” erlaubt.

    • Hallo Reinhard. Danke für deinen Kommentar! Mit der Planung ist es so eine Sache… 🙂 Ich bin inspiriert von der Idee der kontemplativen Fotografie. Da erschöpft sich die Planung eigentlich in der Absicht. Ich war ganz bewusst unterwegs und wollte mich den Lichtern widmen während ich in Bewegung bin. Soweit habe ich das geplant. Der eigentliche Akt der Fotografie ist dann eher als eine Form der Meditation zu beschreiben: eintauchen, offen werden, Regeln vergessen und Abschied nehmen von der Absicht “gute Fotos zu machen”. Ich wäre dann als Resultat schon zufrieden, wenn ich den Moment geniessen konnte. Entstehen dann auch noch Bilder, dann ist das ein Geschenk. So gesehen bin ich kein Bilderjäger. Ich bin viel mehr eine Leinwand auf die sich die Welt selber projizieren kann.

      In diesem Kontext lohnt es sich, die Richtung “Miksang” zu recherchieren (http://www.miksang.org).

      cheers
      ®

      • Interessante Antwort…
        Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals losgezogen bin, mit dem Vorsatz gute Bilder von einem bestimmten Motiv zu machen. Das Erkennen von Motiven unterliegt bei mir der aktuellen Situation in der ich mich rein zufällig befinde. Meine letzten drei Bilder ‘Wasserspiele’ sind Zufallsprodukte. Ich hatte mir nicht vorgenommen nach Luzern zu fahren um den Brunnen am KKL zu fotografieren.
        Was ich sagen will ist, ich unterliege meiner Neugierde auf das Resultat. Und da bin ich mit Dir einer Meinung, den Moment geniessen dieses Foto gemacht zu haben. Das Resultat, gutes Foto oder schlechtes Foto, ist für den Moment nicht wichtig, Wenn es Spass gemacht hat, ist ein Foto niemals schlecht ;-).

        • Völlig einverstanden, Reinhard. Spass am Prozess ist ein guter Indikator für mich. Spass am Produkt ist ok, aber oftmals abhängig vom Kontext der Verwendung. Bei meiner Mitsang-Erfahrung ging es auch mal drum eine Stunden zu fotografieren und am Schluss die Bilder ungesehen zu löschen. Harrrr. Das tut weh – und wenn man sich dann überlegt, warum das weh tut, dann wird’s spannend. Den Prozess des Sehens hat man ja durchlaufen… was gibt’s denn noch zu verlieren? 😉

          cheers
          ®

          • Uiuiui, das ist eine spannende Frage… Ich würde wissen wollen, wie nah ich mit meinem Ergebnis dem Original gekommen bin 😉
            Mit anderen Worten, ich gehöre schon eher zu der Fraktion, die gute Bilder machen will, lasse mich oft aber auch treiben, will sagen, ich will das oder das fotografieren, bleibe aber am Ende an was ganz anderem hängen.
            Was nicht heißt, dass ich Eure (@ Roland und Reinhard) Herangehensweise nicht interessant finde. Es lohnt, darüber nachzudenken.

  3. “wie nah ich mit meinem Ergebnis dem Original gekommen bin” … das ist der Kern der Frage hier. Was gehört alles dazu, was das Original ausmacht. In meiner Erfahrung besteht nichts auf dieser Welt ausschliesslich aus statischen Oberflächen-Eigenschaften. Das ist aber das, was die “normale” Fotografie fast aussschliesslich einfängt. Wie fotografierst du deine Beziehung zum Original, die Stimmung die von ihm ausgeht, seine “Schwingungen”, seine Ausstrahlung etc. Das ist das Feld, dem ich mich nun schon so lange widme und immer mehr widme: wie fange ich diese wenig materiellen Dinge ein – die doch genauso zum Original gehören.

    Der Unterschied der Fotos liegt darin, dass die eine Herangehensweise ein Bild VON dem Original liefert, die andere Herangehensweise hingegen ein Bild ÜBER das Original liefert. Also quasi entweder eine technische Dokumentation oder eine literarisch-philosohpische Beschreibung. Sachbuchautor oder Poet…
    (Beides ist ok und hat seine Bereichtigung!)

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