Every raindrop is a kiss from heaven



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Wie lange habe ich dem Spiel der Tropfen beigewohnt. Sie tauchen aus dem Nichts auf, werfen nach ihrer kurzen Reise kleine, wunderschöne Wellenringe und werden wieder zum grossen Ganzen. Fast lautlos, unscheinbar und oft unbemerkt.
Innehalten. Das Gesicht heben und sich von den Regentropfen küssen lassen. Das ist auch ein wenig wie ein Kuss von Seelen, die einstmals Wellen aufgeworfen haben und inzwischen wieder im grossen Ganzen sind. Flüssige Sternspuren


For quite a while I have witnessed the play of the raindrops. They appear out of nowhere and after a short trip, they create beautiful wave rings and once again become part of the great whole. Almost silent, inconspicuous and often unnoticed.
Stop. Lift the face and let it be kissed by the rain drops. It’s sort of like being kissed by souls who once rose waves and are now back in the great whole again. Almost like liquid “Sternspuren” – traces of lost kids or loved ones,

Yours truly


ἄβυσσος – Abyssos



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ἄβυσσος – Abyssos. Der Abgrund oder die Unermesslichkeit. Das Auge mag den Abgrund sehen, das Herz sieht die Unermesslichkeit. Da geschieht Verbindung über die endliche Form unseres Lebens hinaus. In Gedanken bei Noël.

(Dieses Bild müsste ich dir in seiner originalen Grösse zeigen können… hier gehen zu viele Details verloren – hier ein 50% Ausschnitt)

ἄβυσσος – Abyssos. The abyss or the unfathomable. The eye may see the bottomless abyss, the heart sees the unfathomable immensity. There’s where communication happens beyond the finite shape of our lives. In loving memory of Noël.

(I really need to show you this picture in the original size. Here, way too much details are lost – here’s a 50% crop)

Yours truly


Silent night



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Stille Nacht. Momente, wenn mir die Sternspuren wieder begegnen, wenn mit der Stille die Erinnerung aktiv wird. Ich mag diese Momente, denn sie verbinden mich wieder mit einem Abschnitt meines Lebens, der entscheidende Wendungen mit sich brachte. Schön, dass du da warst und mich nun auf andere Weise begleitest, Noël.


Silent night. Moments, when the “Sternspuren” (star traces) touch me again, when through silence the memories become active again. I like those moments because they let me connect again with a episode of my life which brought the most substantial turns into my life. I am so glad you were here and now accompany me in a different form, Noël.

Your loving father,


The struggle called life



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Wellen im glasklaren, frischen Wasser. Schau dir das Bild an und bemerke, welche Wirkung von diesen sanften Wellen ausgehen, die Rhythmik und Dynamik. Die Wirkung des Wassers, frisch, belebend. Eigentlich ein hübsches Bild.

Und dann gibt es hier etwas, das die Bildwirkung (zumindest für mich) massiv verändert: im Epizentrum der netten Wellen kämpft ein Insekt um das nackte Überleben. Ein Käfer landete im Wasser und kommt von da nicht mehr hoch. Er strampelt, rudert, kämpft… und wird verlieren. Jede einzelne Welle ist ein Ausdruck seines verzweifelten Kampfes. Jede Welle ist ein Symbol für den Versuch, dem Tod zu entrinnen. Und am Ende wird es plötzlich ruhiger, die Wellen folgen in langsameren Rhythmen und irgendwann wird es still.

Für hunderte Insekten endete der Weg auf diese Weise, an diesem schönen Tag im Freibad “Weyermannshaus”. Viel zu viele, als dass ich sie hätte retten können. So blieb mir nur, ihnen gute Wünsche für den Übergang zu senden und die Zeit zu nutzen, mich selber in diesem Bild zu finden. Meine Wellen zu erkennen… und zu wissen, dass auch bei mir dereinst die Wellen verstummen werden.

Geniesse die Welt, jeden Moment.


Waves in the clear, fresh water. Look at the picture and notice the effect of these gentle waves, the rhythm and dynamics. The effect of water, fresh, invigorating. Actually a pretty picture.

And then there is something that changes the visual effect (at least for me) massively: the nice waves have an insect at the epicenter, struggling for mere survival. A beetle landed in the water and can’t lift of again. He kicks, rows, fights … and he will lose. Each wave is an expression of his desperate struggle. Each wave is a symbol of the attempt to escape death. And in the end it becomes more quiet, the waves follow in slower rhythms and eventually it gets all quiet.

For hundreds of insects their life path ended in this way, on this beautiful day in the pool “Weyermannshaus”. Far too many, as I might have saved them. So all I could do is to send them good wishes for the transition and to use the time to find myself in this picture. To recognize my waves … and to know that my waves will be silenced one day too.

Enjoy the world, at any moment.

Yours truly

So little – so much



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Wie viel Mensch braucht es, um sich in ihn zu verlieben zu können? Wie viel muss ich von einem Menschen sehen könne, um ihm nahe zu sein? Wie stark ist doch die menschliche Kraft, eine vom Licht gezeichnete Silhouette so auszufüllen, dass sich daraus schier unerschöpfliche Lebenskraft gewinnen lässt. Manche Menschen sind für uns im Leben fühlbar, andere sind nur noch Silhouetten in unseren Gedanken – die Kraft der “Füllung” ist dieselbe.

(In der Reihe: Sternspuren)


How much humanly body does it take, to fall in love with? How much would I need to see a man in order to be near him? How strong the human power is, to complete a silhouette drawn by the light in such a way, that seemingly inexhaustible vitality can be drawn from it. Some people are touchable in our life, others are just silhouettes in our minds – the power of the “filling” is the same.

Yours truly