A thousand steps

Manchmal verheissen Treppen Wege in neue Höhen und dann wiederum sind die Symbole für den Gang in die Tiefe. Und nichts und niemand ausser uns selber ist verantwortlich, bei jedem einzelnen Tritt zu bestimmen, in welche Richtung wir gehen.


Sometimes, stairs suggest paths towards new heights and then again, they turn into symbols for a path into the depths. And nothing and no one else but ourselves is responsible to determine on each step in which direction we go.

2 thoughts on “A thousand steps

  1. Ein sehr eindrückliches Bild! Ich frag mal nicht, wo Du das erblickt hast….
    Zu Deinem Kommentar: es gibt Situationen, in denen Menschen nicht mehr bestimmen können, in welche Richtung sie gehen wollen. Da bleibt nur zu hoffen, dass ganz unten, am Ende der Stufen, der Leiter, ein Netz hängt.

    • Lieber Urs. Danke für dein Feedback. Ich denke ich weiss was du meinst. Doch stehe ich zu der gemachten Aussage. Selbst dann, wenn ein Wegstück nur nach unten zu gehen scheint, ja sich auch ganz real so anfühlt, so ist es eine Funktion der beobachteten Wegstrecke. Wird die beobachtete Wegstrecke klein, z.B. eine Stunde oder 15 Minuten oder ein Augenblick nur, dann ändert sich die Wahrnehmung und die Möglichkeit zu handeln. Und vielleicht ist es der Schrei der Verzweiflung, der verzweifelte Schlag in das Kissen, das sich hinwerfen und sterben wollen, das die für die aktuelle Treppenstufe ein Schritt in die richtige Richtung ist. Tiefe ist in meinen Gedanken auch nicht alleine negativ besetzt. Höhe als Oberflächlichkeit, Tiefe als Tiefgründigkeit verstanden, relativiert die Bedeutung der Entscheidung “nach oben oder unten” zu gehen. Und Lebenswege führen öfters mal durch eine Senke nach oben und über einen hohen Grat in die Tiefe… auch hier wieder die Frage nach der beobachteten Streckenlänge.

      Gerne mal wieder eine vertiefte oder eine erhöhte Diskussion… man sieht und spricht sich. Bis dann!

      Roland

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